Du ziehst mit deinem Fuss den Vorhang zu,
Du murmelst einen Fluch in dein nasses Taschentuch.
Du fluesterst mir ins Ohr: Sag, wie spaet es ist.
Deine Zunge schmeckt nach Salz und ich beiss dir in den Hals.

Ich hab gesagt: Es ist spaet,
Und heute kann ich kein Herzblut mehr sehn.
Ich hab dir Sachen gesagt,
Danach muss man einfach aufstehn und gehn.

Wehr dich!
Steh auf und wehr dich!
Ist denn gar kein Funken Stolz in dir?
Wehr dich!
Steh auf und wehr dich!
Lass dir das nicht bieten von mir!

Ich brauchen einen Menschen, der mich nicht versteht,
Der nicht dauernd Hand in Hand mit mir in Erfuellun geht.
Ich brauche einen Berg, der nur mir gehoert,
Und von dem ich dann und wann zu dir runterfallen kann.

Vergiss es, mach dir nichts draus.
Man liebt sich und bleibt sich wildfremd.
Die Sterne lachen uns aus,
Sie falln dir nur im Maerchen ins Hemd.

Wehr dich!
Steh auf und wehr dich!
Ist denn gar kein Funken Stolz in dir?
Wehr dich!
Steh auf und wehr dich!
Lass dir das nicht bieten von mir!

Der Himmel war mir immer unbequem,
Und was ich an dir liebe, ist nicht dein Problem.
Ich will, dass wir leuchten, bis wir beide erblinden.
Freunde kann ich auch woanders finden.

Wehr dich!
Steh auf und wehr dich!
Ist denn gar kein Funken Stolz in dir?
Wehr dich!
Steh auf und wehr dich!
Lass dir das nicht bieten von mir!




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